Ruhe im Schlafzimmer dank Schnarchschiene vom Zahnarzt

Schnarchen muss kein Schicksal sein. Statt den Chirurgen zwecks OP aufzusuchen oder beim Anwalt wegen einer Scheidung zu klopfen, kann ein simpler Kniff die nächtliche Frustration befrieden: Die Schnarchschiene vom Zahnarzt.

Schnarcher: Sie wissen (meist) nicht, was sie tun

Das gefühlt höchste Gut des gestressten Homo Sapiens der Moderne? Guter Schlaf. Wer ausreichend, tief und fest schlafen kann, benötigt Yoga, Meditation und Co. nur als erholsames Beiwerk. Leider verhält es sich mit der entspannten Nachtruhe selten simpel. Neben individuellen Faktoren kann sich mitunter das Glück zu zweit als nächtlicher Albtraum entpuppen. Schnarcher bekommen selten mit, wie sie ihrem Partner die negative Art der schlaflosen Nächte bereiten. Und am Ende der Nacht leiden sowohl Zuhörer als auch Fabrizierender darunter, denn auch wenn der Schnarcher nicht dabei aufwacht, nimmt seine ebenfalls Schlafqualität ab.

Dauerhaft gestörter Schlaf kann wiederum langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen wie Herz-Kreislauferkrankungen und erhöhtem Blutdruck führen – abgesehen von dem Nährboden für Beziehungsprobleme, den eine unausgeglichene Nachtruhe befördert.

Es muss also eine Lösung her, die sowohl den nächtlichen als auch den sozialen Frieden wiederherstellt – für die Gesundheit und die Liebe. Wie eingangs erwähnt, kann schon der einfache Zahnarztbesuch die ersehnte (Er-)Lösung bringen. Um zu verstehen, wie die Schnarchschiene vom Zahnarzt funktioniert, müssen zuerst die Ursachen beleuchtet werden.

Warum schnarchen wir?

Beim Schlafen verengen sich die Atemwege durch die horizontale Schlafposition und dem dadurch nach unten gekippten Unterkiefer sowie einer zurückgefallenen Zunge. Zusätzlich erschlaffen die Muskeln beim Schlummern. Die physikalischen Gesetze lassen einen schnelleren Sog beim Atmen entstehen, sodass die gelockerten Rachenmuskeln beginnen zu schwingen und eben zu klingen.

Wie stark sich der Mundrachen beim Schlafen verengt und wann die Muskeln beginnen zu flattern, hängt von verschiedensten Faktoren ab, weshalb einige Menschen schnarchen und andere eben nicht. Folgende Umstände begünstigen das nächtliche Sägekonzert:

  • Schlafposition – Die Rückenlage lässt Unterkiefer und Zunge nach hinten abfallen.
  • Blockade der Nasenatmung – Allergien oder Erkältungen führen zu einer verstopften Nase, sodass durch den Mund geatmet werden muss und auch in diesem Fall Unterkiefer und Zunge auf den Mundrachen drücken.
  • Übergewicht – In der Horizontale verengen überschüssige Polster an Hals und Kinn die Atemwege.
  • Alkohol und Medikamente – Ein erhöhter Promillewert im Blut lässt die Muskulatur stärker erschlaffen; gleiches gilt für Beruhigungsmittel oder Schlaftabletten.
  • Polypen oder vergrößerte Mandeln verengen den Rachenraum.
  • Alter – Mit den Jahren verlieren neben der Haut auch die Muskeln ihre Straffheit.
  • Genetische Faktoren – Manchmal hat man es auch einfach nicht in der Hand und das Schnarchen ist durch eine besondere Anatomie der Atemwege oder Beschaffenheit der Muskulatur in die Wiege gelegt.

Achtung: obstruktives Schlafapnoe-Syndrom abklären lassen

Bei den soeben genannten Fällen handelt es sich um vergleichsweise harmloses Schnarchen – der Mundrachen ist zwar verengt, doch die Versorgung mit Sauerstoff ist gewährleistet. Für manche Menschen stellt dies jedoch keine Selbstverständlichkeit dar. Ihr Rachen lässt während des Schlafs gar keine Luft mehr durch und es kommt zu tatsächlichen Atemstillständen. Die Fachwelt spricht dann von dem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom. Die gestörte Sauerstoffzufuhr versetzt den Körper in den Panikmodus, sodass Betroffene ständig aufwachen, ohne es tatsächlich mitzubekommen. Die erholsame Tiefschlafphase wird durch die durchgängig gestörte Atmung nicht erreicht, sodass viele an starker Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwierigkeit oder gar Sekundenschlaf-Attacken leiden. Nicht selten führt der dauerhafte Schlafmangel zu Herzerkrankungen. Aus diesem Grund sollten chronische Schnarcher, die verdächtig oft an grundlos scheinender Tagesmüdigkeit leiden, unbedingt abklären, ob sie an einer obstruktiven Schlafapnoe leiden.

Die unkomplizierteste Lösung: Schnarchschiene vom Zahnarzt

Eingefleischte Schnarcher kennen die gut gemeinten Anti-Schnarch-Tipps: Liegeposition verändern, Gewicht verlieren, oder mal auf die vielleicht notwendigen Beruhigungsmittel verzichten. Wie so oft sind solche Hinweise leichter gesagt als umgesetzt. Die Lieblingsschlafposition gibt es nicht grundlos, Abspecken kostet Zeit und wenn es ohne Medikamente ginge, müsste man darauf nicht zugrückgreifen. In manchen Fällen wird Schnarchern sogar zu Operationen geraten.

Der Zahnarzt Ihres Vertrauens kann nicht nur Karies beheben, sondern auch den Schlaf mithilfe einer einfachen und vergleichsweise schnellen Lösung verbessern. Durch eine speziellen Schiene – der Protrusionsschiene oder einfach Schnarchschiene – werden Unterkiefer und Zunge beim Schlafen daran gehindert, komplett nach hinten zu fallen, sodass die Atemwege geöffnet bleiben. Die Schnarchschiene vom Zahnarzt lässt sich sogar bei leichten bis mittleren Ausprägungen des obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms anwenden.

Die Schnarchschiene vom Zahnarzt wird im Labor individuell angefertigt und bedarf einer relativ kurzen Eingewöhnungszeit. Mithilfe von Stellschrauben kann durch zahnärztliche Konsultation die Unterkieferstellung noch nachträglich justiert werden.

Schnarchen muss kein Schicksal sein

Ein simpler Kompromiss, der beide Seiten des Betts zufriedenstellt: Mithilfe einer Schnarchschiene vom Zahnarzt darf der Schnarcher wie gewohnt weiterschlafen und der unfreiwillige Zuhörer kann überhaupt wieder richtig schlafen.

Sie haben Fragen oder Interesse zu einer Schnarchschiene vom Zahnarzt? Gerne helfen wir Ihnen bei ihrem nächsten Termin weiter!

Alles Gute wünscht,

Ihre Zahnarztpraxis Saupe & Schwarz