Implantologie – eine gute Basis

Implantate funktionieren wie eine künstliche Zahnwurzel, die dem Ersatz eines Zahnes oder der Befestigung von Zahnersatz oder Zahnprothesen dienen. Sie werden in den Kieferknochen eingesetzt und können nach drei bis acht Monaten voll belastet werden. 

Zahnprothese oder Implantat?

Die häufigste Ursache für Zahnverlust sind durch Karies entzündete Zahnwurzeln und die unbehandelte Parodontitis. Eine schnelle und günstige Lösung für den Verlust eines oder mehrere Zähne sind die Brücke oder Prothese. Diese bringen jedoch Unannehmlichkeiten mit sich. Neben der eingeschränkten Kaufunktion und den möglichen Druckstellen kann es außerdem zu einem Knochenabbau beim Patienten kommen: Durch den verlorenen Zahn fehlt an dieser Stelle die entsprechende Belastung, wodurch sich der Knochen zurückbildet. Zahnimplantate hingegen bieten eine stabile Basis, um Krone, Brücke oder Prothese fest im Mund zu verankern, sodass der Kieferknochen natürlich belastet bleibt und sowohl Kauen als auch Lachen wieder uneingeschränkt möglich ist. Die Implantationen sorgen außerdem dafür, dass sich der Zahnersatz nicht von den natürlichen Zähnen unterscheidet, also praktisch unsichtbar ist. Auch das unnötige Beschleifen von Nachbarzähnen wird dank des genau angepassten Zahnersatzes überflüssig.

Sie können sich über Implantologie bei Ihrem Zahnarzt für Implantate, Zahnarztpraxis Saupe & Schwarz in Teltow Seehof informieren.

 

Implantate: Material und Aufbau

Zahnimplantate bestehen aus Reintitan, das sehr gut vom körpereigenem Gewebe aufgenommen wird, da allergische Reaktionen bisher nicht bekannt sind. Alternativ lassen sich Implantate auch aus Keramik oder einem Titan-Zirkonium-Gemisch herstellen – fragen Sie am besten den Zahnarzt, welches Material in Ihrem Fall das geeignetste Zahnimplantat ist. Implantate besitzen üblicherweise die Form einer Schraube, da sie auf auf diese Weise in den Kiefer schonend „eingedreht“ werden können. Form, Länge und Durchmesser der Implantationen variieren je nach Beschaffenheit und Situation des Kiefers und der umliegenden Zähne.

 

Einsatz und Einheilzeit von Implantaten

Der Zahnarzt bereitet mittels Bohrer das Implantatbett vor, in das anschließend das Implantat eingesetzt wird. Anschließend beginnt die Einheilzeit, die ca. drei bis acht Monate dauert. In dieser Zeit verwächst die künstliche Zahnwürzel mit dem Knochen, was in Fachkreisen „Osseointegration“ genannt wird. Diese Phase wird meist mit einem provisorischen Zahnersatz überbrückt, bis das Implantat vollkommen mit dem Kiefer verwachsen ist. Anschließend kann der Zahnarzt nun die speziell hergestellte Krone oder Brücke auf das Implantat montieren.

 

Implantate

3D-Simulation: Zwei Zahnimplantate als Pfeiler für drei künstliche Zahnkronen.

Betäubung während des Eingriffs

In der Regel findet der Einsatz des Implantats unter örtlicher Betäubung statt. Die betreffende Stelle im Mund wird taub, sodass keine Schmerzen entstehen. Der Patient ist während der OP bei Bewusstsein. Menschen mit Zahnarztangst können eine Vollnarkose in Anspruch nehmen. Hierbei wird der Patient in einen Tiefschlaf versetzt. Für die Vollnarkose muss ein Narkosearzt anwesend sein.

Knochenaufbau des Kiefers

Eine wichtige Bedingung für Zahnimplantate ist ein gut ausgebildeter Kiefer, in den die künstlichen Zahnwurzeln einwachsen können. Liegt der Zahnverlust schon einige Zeit zurück oder wurde eine Parodontitis nicht behandelt, kann der Kieferknochen geschrumpft sein. Fehlt der Zahn, fehlt die Kaufläche und damit die notwendige Belastung für den Knochen, der sich daraufhin zurückbildet. Die eingesetzten Implantate laufen Gefahr, nicht ausreichend Halt zu finden und locker zu werden. Um die Stabilität der Implantate zu sichern, wird in diesem Fall ein künstlicher Knochenaufbau vorgenommen. Ein Knochenersatz wird je nach individueller Patientensituation ein paar Monate vor der Implantation oder beim Eingriff unter das Zahnfleisch gesetzt. Der Ersatz kann entweder aus verpflanzten, eigenen Knochen, fremden Spenderknochen, tierischen Knochen oder künstlichem Material bestehen.

Der Knochenaufbau ist nur dann notwendig, wenn längere Zeit zwischen dem Verlust des Zahns und des implantologischen Eingriffs vergangen ist.

Kosten der Implantate

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Implantate nicht, bezuschussen aber die Krone, insofern ein gut gepflegtes Bonusheft vorliegt. In den privaten Krankenversicherungen ist die Implantologie grundsätzlich im Leistungskatalog der Zahnbehandlungen enthalten, jedoch hängt der Grad der Erstattung vom Tarif ab. Gesetzlich Versicherten ist zu empfehlen, früh eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Viele Policen übernehmen einen großen Anteil der Zahnarztkosten oder sogar den kompletten Betrag.

Implantate – alle Vorteile auf einem Blick

  • Keine Rückbildung des Kieferknochens
  • Kein Beschleifen der umliegenden Zähne
  • Keine Druckstellen da Brücke oder Prothese wegfallen
  • Lange Haltbarkeit der Implantate
  • Gute Verträglichkeit
  • Wenige Risiken

 

Implantate können in jedem Alter eingesetzt werden, insofern das Wachstum beim Patienten abgeschlossen ist. Falls Sie sich bei uns, Ihr Zahnarzt Teltow, über Zahnimplantate informieren möchten, freuen wir uns über Ihren Anruf oder Termin!

Für Fragen und Informationen zu diesem Thema informieren wir Sie gerne in der Zahnarztpraxis Saupe & Schwarz in Teltow – Seehof.